Die Sehenswürdigkeiten des Parks
- Les sites du Parc (6)
Der Prioritäre Natürliche Lebensraum Der Schluchten Des Rhônetals

Der prioritäre natürliche Lebensraum der Schluchten des Rhônetals
Mediterrane Zufluchtsorte
Fast wie im Süden… Es genügt, einen Blick auf die biologische Bestandsaufnahme des Standorts zu werfen, um einen Vorgeschmack davon zu bekommen: Kantabrische Winde, Montpellier Ahorn, spanische Mauereidechse, Etruskerspitzmaus (das kleinste Säugetier der Welt - 2 g! -, eine Verwandte der Spitzmaus)...
Hier findet man zahlreiche Tier- und Pflanzenarten auf einem begrenzten Verbreitungsgebiet. Etwas weiter oben im Norden sind keine Spuren dieser Arten mehr zu finden. In den engen und abschüssigen Tälern, die sich tief in den Piemont Rhodanien einschneiden, finden diese Tier- und Pflanzenarten ein Klima mit mediterranen Einflüssen und ihre bevorzugten Lebensräume. Heideflächen, Trockenrasen und Eichenwälder an den Südhängen.
Ein fragiles Ökosystem
Ein Bach fließt jede Schlucht hinab, die oft sehr schwer erreichbar ist. Als dünnes Rinnsal im Sommer und als anwachsender Sturzbach bei einem Gewitter bietet er manchmal eine Heimat für Dohlenkrebse, die sehr empfindlich auf Verschmutzungen reagieren. Die Hauptbedrohung, die auf diesem Lebensraum lastet, geht übrigens vom Wasser aus. Entweder gibt es nicht genug oder seine Qualität wird schlechter: schon ist das gesamte Ökosystem gestört. Jeder Bach fließt in die Rhône, wo der Auwald einen anderen besonderen Gast beherbergt: den Biber
Identitätskarte
| Fläche |
21 Schluchten |
| Höhe |
Zwischen 140 m und 350 m |
| Geologie |
Granitsubstrat oder Glimmerschiefer - zahlreiche Hohlräume - Anschwemmungen flussabwärts der Bäche |
| Klima |
Trockenstes Gebiet des Mont-Pilat (700 mm Wasser) |
| Sehenswertes |
Naturerlebnispfad lônes en terrasses; Wanderweg Arbuel, Naturbeobachtungsstation Ile du Beurre |


