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Die Sehenswürdigkeiten des Parks

Natürliche Lebensräume

Programme für das Raumgestaltungsprojekt

Préservation et gestion des milieux naturels

Natura 2000

Objectif

Préserver les sites naturels d’intérêt patrimonial

Hintergrund

Natura 2000 ist ein europäisches Programm zum Schutz von Tier- und Pflanzenarten und ihrer natürlichen Lebensräume, die von gemeinschaftlichem Interesse sind, weil sie bedroht oder stark im Rückgang sind.

Deshalb wurde das Netz natürlicher Lebensräume auf europäischer Ebene eingerichtet. Das Konzept Natura 2000 versucht, den Schutz des Naturerbes mit den lokalen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Belangen in Einklang zu bringen.

Deshalb verbindet das Konzept Natura 2000 die lokalen Entscheidungsträger mit den Denkansätzen des Managements. So wird für jeden Standort ein Wirtschaftsplan, ein so genanntes Dokument zu den Managementzielen, in Absprache mit den lokalen Entscheidungsträgern ausgearbeitet (Stadtvertreter, Verband der Waldeigentümer, Jägerverband, landwirtschaftliche Genossenschaften, Forsteinrichtungen, Umweltverband, Vertreter der Nutzer…). Dies ermöglicht es, auf lokaler und gemeinschaftlicher Ebene über die Ziele des Schutzes des Naturerbes nachzudenken und gleichzeitig die Belange aller lokalen Entscheidungsträger zu berücksichtigen.

Die bei dieser Überlegung festgelegten Verwaltungsmaßnahmen werden den Eigentümern und Nutzern nicht durch Vorschriften aufgezwungen, sondern sollen auf freiwilliger Basis durchgesetzt werden.

Beschreibung

Der Park Pilat hat 4 Schutzgebiete Natura 2000. 4 Schutzgebiete, die die prioritären natürlichen Lebensräume des Parks noch einmal aufteilen. Natürlich wurde der Park vom französischen Staat als Leiter ernannt, das heißt er stellt die Abstimmung und die Erstellung der Dokumente zu den Managementzielen sicher (DocOb). Deshalb erhält er finanzielle Hilfen vom Umweltministerium der Region Rhône-Alpes.

« Torfmoore und Heideflächen von Chaussitre »

Dieses Schutzgebiet, das in acht Bereiche auf der Hochebene des Haut-Pilat eingeteilt ist, besteht aus Torfmooren, den Seen von Prélager und den Bergheiden sowie den Buchenwäldern auf dem Crêt de Chaussitre (1240 m).

Herausragende Vogel- und Pflanzenarten in diesem Gebiet: -der Schlangenadler, ein Raubvogel, der sich auf die Jagd von Reptilien spezialisiert hat und für den die Heideflächen von Chaussitre ein attraktives Jagdgebiet sind, - der rundblättrige Sonnentau und alle Pflanzenarten, die für Torfmoore typisch sind.

Die Herausforderungen liegen in den feuchten Lebensräumen, die vor Trockenlegungen zu land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken geschützt werden müssen, in den Heideflächen, die sich nach der Aufgabe der Weidewirtschaft auf natürliche Art in Richtung Wald entwickeln und in den Buchenwälder, die unter dem Einfluss von Kahlschlägen gefolgt von Bepflanzungen mit ertragreicheren Baumarten zu verschwinden drohen.

« Crêts des Pilat »

Der Lebensraum der Crêts du Pilat entspricht dem Gipfelbereich des Pilat-Massivs. Der Höchste Gipfel erhebt sich auf 1432 Metern Höhe. Dieser Standort, der aufgrund seiner Freizeitaktivitäten viele Besucher anlockt, ist ein sinnbildlicher Ort des Massivs.

Die Landschaft der Crêts zeichnet sich durch das Vorkommen von Heideflächen auf den Gipfeln auf, das oft mit der Existenz von ehemaligen Schäferpfaden verbunden sind, die, wenn sie nicht bewirtschaftet werden, dazu neigen, sich in Waldflächen zu entwickeln. Die Vegetation der Crêts des Pilat ist auch aufgrund des Vorkommens von Buchenwäldern und feuchten Lebensräumen sehr bemerkenswert. Die flacheren Gebiete beherbergen landwirtschaftlichen Boden und vor allem Mähweiden und Trockenrasen.

« Tal des Ondenon und nördliche Ausläufer des Pilat »

Gelegen in der Vorstadtzone besteht dieses Gebiet aus vier Verwaltungseinheiten, darunter der Bois d’Avaize im Herzen der Stadt St. Etienne.  Dieses Gebiet wurde hauptsächlich aufgrund des Vorkommens von Heideflächen und Zwergstechginster (Lebensraum mit östlicher Verbreitungsgrenze und Eigenschaften der Atlantikeinflüsse) sowie aufgrund der Buchenwälder, Trockenrasen und Mähweiden in das Netz aufgenommen. Die Existenz dieser Lebensräume ist stark mit der Aufrechterhaltung extensiver landwirtschaftlicher Methoden in diesem Bereich sowie mit einer für Buchenwälder günstigen Forstwirtschaftspolitik verbunden.

« Nebenflüsse rechtes Flussufer der Rhône »

Dieses Schutzgebiet am Ostrand des Pilat-Massivs besteht aus engen Tälern, die in das "Rhônetal" münden.

Dieser Bereich, der von den klimatischen Einflüssen des Mittelmeers profitiert, bietet zahlreichen Arten an der Nordgrenze ihrer Verbreitung, wie der spanischen Mauereidechse oder der salbeiblättrige Zistrose (Trockenrasenpflanze), eine Heimat.

Diese tief eingeschnittenen, schwer zugänglichen Täler mit wildem Pflanzenwuchs bilden einen starken Kontrast mit dem nahe gelegenen Rhônetal, das sehr verstädtert und von einem großen Netz von Infrastrukturen durchzogen ist. Dadurch finden viele Tierarten, wie der Uhu oder die diskrete Ginsterkatze, in diesen Tälern Zuflucht.

Hangwälder und Trockenrasen an den Rändern kennzeichnen die ökologische Vielfalt dieses Gebiets.

le Document d’Objectifs

Für die ersten drei Schutzgebiete sind die Docob freigegeben und der Park stellt jetzt ihre Umsetzung sicher: Informierung, Sensibilisierung, technische Unterstützung bei der Erarbeitung der Projekte und der Erstellung der Finanzunterlagen der Verwalter dieser Schutzgebiete. Der Park kann auch bestimmte Projektentwürfe übernehmen.

Für das letzte Schutzgebiet „Nebenflüsse rechtes Flussufer der Rhône“ beginnt die Abstimmung 2009.
Das Dokument zu den Managementzielen wird derzeit erstellt.

Die 4 Schutzgebiete Natura 2000 des Park Pilat:

  • Torfmoore und Heideflächen von Chaussitre
  • Crêts des Pilat
  • Tal des Ondenon und nördliche Ausläufer des Pilat
  • Nebenflüsse rechtes Flussufer der Rhône

Lieu

Site de Chaussitre et tourbières, zone des Crêts, Vallée de l’Ondenon et contreforts nord-Pilat, vallons rhodaniens

Public concerné

Ensemble des acteurs locaux, propriétaires et usagers

Partenaires techniques

experts scientifiques

Financement

Europe, Etat , Région, Conseil Général de la Loire

Contacts mission

  • Catherine Béal, chargée de mission "Milieux naturels" ;
  • Lorette Vugier, chargée de mission "Natura 2000"

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